Wir über uns

Ginsweiler liegt im Nordpfälzer Bergland zwischen Meisenheim und Rockenhausen im schönen Odenbachtal und gehört zum Landkreis Kusel. 

Unsere Gemeinde hat 322 Einwohner (Stand 03.04.2017). Man erreicht von hier aus sehr schnell umliegende Städten und Dörfer, es gibt eine Busanbindung nach Lauterecken und Kaiserslautern. Es gibt einige Ausflugsziele wie z.B. Gartenschau Kaiserslautern mit ihrer großen Dinosaurier Ausstellung und den in der Nähe befindlichen Japanischen Garten, Kalkbergwerk in Wolfstein, historische Altstadt in Meisenheim, Felsenkirche Idar-Oberstein, für die Naturbelassenen viele Rad und Wanderwege, dann gibt es noch eine ca. 40 km lange Draisinenbahn von Altenglan bis Staudernheim, wer möchte kann diese Strecke auch durch mehrere Zwischenstationen abkürzen, dann ist die Strecke nicht ganz so lang und schwer, Uhrenmuseum Rockenhausen, mehr Infos zu oben genannten Sehenswürdigkeiten auf unserer Linkseite. Man erreicht von hier aus in ca. 30 bis 40 Minuten auch die Autobahnen A6 nach Mannheim oder Saarbrücken, A61 nach Koblenz oder Ludwigshafen und Speyer und A63 nach Mainz und nach Kaiserslautern. Gemeinschaft wird in Ginsweiler sehr groß geschrieben, hier packen viele mit an wo es nur geht. Ob in Vereinen, an  Veranstaltungen oder Aktionen der Gemeinde, viele stellen ihre Freizeit in den Dienst der Allgemeinheit. Im Jahr 2004 konnte die Gemeinde mit großem Aufwand 625 Jahre feiern. Durch diesen Zusammenhalt werden in unserer Gemeinde in den letzten Jahren jährlich ca. 3600 Arbeitsstunden durch Ehrenamt für die Dorferhaltung geleistet. Diese Stunden werden zum größten Teil durch unsere aktiven und sehr engagierten Rentnern absolviert, deren Anteil in Ginsweiler immerhin über 31% beträgt. Unsere Gemeinde hat dadurch auch schon mehrmals am Wettbewerb "Unser Dorf soll schöner werden - Unser Dorf hat Zukunft" teilgenommen und im Jahr 2006 den 2. Platz in der Sonderklasse Kreisebene belegt. Mehrere Vereine wie der Sportverein, Bauern- und Winzergenossenschaft, SPD Ortsverein, VdK-Ortsverein, Landfrauenverein,  Theatergruppe,  der 2001 gegründeten Rentnerverein, sorgen für ein kulturelles Leben in der Gemeinde. Diesen Vereinen ist es auch zu verdanken dass die wichtigsten Feste und Veranstaltungen die über das Jahr stattfinden auch durchgeführt werden können wie. z.B.

Kirmes

Sportfest

Faschingsveranstaltungen:
- z. B. Maskenball, Kappensitzung, und für die kleinen ein Kindermaskenball

Theateraufführung
Weihnachtsmarkt
Brückenfest
Seniorenfeier

Martinsumzug

 

Wir hoffen Ihnen hier einen kleinen Einblick in unser Gemeindeleben gegeben zu haben

Und freuen uns Sie einmal als Gast in Ginsweiler begrüßen zu dürfen.Hier finden Sie weitere Informationen wie man hier im Pfälzer Bergland lebt.

 

 

Anschaffung Ortsfahne und Tischbanner

Im Rahmen der 625 Jahr - Feier hat sich die Ortsgemeinde Ginsweiler nach der Genehmigung durch die Aufsichtsbehörde eine eigene Bannerfahne angeschafft. Die Fahne 120 cm x 300 cm wird im Siebdruck hergestellt. Die Qualität ist Synthetik, die Farben sind blau - goldgelb - blau und als Motiv wird der Wappen von Ginsweiler aufgedruckt. Als Zubehör sind Holzquerstab, Konfektionierung und Ringbandsicherung im Preis enthalten. Ebenso hat sich die Gemeinde einen Tischbanner mit den Größen 25 cm x 30 cm angeschafft. Der Grundstoff ist Satin mit Kordelumrandung und Kordelaufhängung. Tischständer mitgeliefert. An diesen Neuheiten sollen die Bürger beteiligt werden und die Gelegenheit haben sie käuflich zu erwerben. Hier die Endpreise:

  • Ortsfahne wie beschrieben mit Zubehör 85,00 €
  • Tischbanner mit Zubehör 19,00 €

 

Weiter bietet die Gemeinde an:

  • Ansichtskarten im 5er Pack je Karte 0,50 €
  • Anstecknadel mit Wappen 7,00 €
  • Glas mit Wappen 2,50 €
  • Wappen als Aufkleber 1,50 €
  • Buch vom Schinnerhannes 16,00 €
  • Eine Chronik der Gemeinde Ginsweiler die zusammen mit der Gemeinde Adenbach 1996 erstellt wurde ist für 30,00 € erhältlich 

 

Alle Artikel sind beim Ortsbürgermeister, jeden Montag von 18:30 Uhr bis 19:30 Uhr in der Bürgersprechstunde im Bürgerhaus erhältlich.

 

 

 

 

Zahlen und Fakten

Gemeinderat

 

Als erstes wollen wir Ihnen hier unseren Gemeinderat vorstellen, der Gemeinderat besteht aus Bürgermeister und acht Gemeinderatsmitglieder. Der Gemeinderat richtet sich bei Entscheidungen nach dem aktuellen Kommunalbrevier. Hier der Link dazu:

 

http://www.kommunalbrevier.de

 

Am 25. Mai 2014 wurde ein neuer Gemeinderat gewählt, wie sich dieser Zusammenstellt steht nach der konstituierten Sitzung fest:

 

So hat GINSWEILER gewählt:

Roland Bender  (125)

Dietmar Simon (107)

Thomas Mohr  (107)

Meike Bender (106)

Kurt Rosinus (101)

Wolfgang Neu (95)

Ursula Gläser (84)

Bernd Gläser (71)

 

Hier der Link dazu wie die Gemeinde gewählt hat:

 

http://www.vg-lauterecken.de/vg_lauterecken/Aktuelles/Wahlergebnisse%20Kommunalwahl%202014/Gemeinderatswahl%20u.%20Stadtratswahl/

 

 

Einwohner und Gemeindezahlen

In Ginsweiler waren am 28.02.2017, 322 Einwohner gemeldet davon waren:

  • weibliche:   151
  • männliche:  171
  • Der Anteil der über 60 - jährigen Einwohner lag bei  ca. 34 %
  • Der Anteil der Jugendlichen bis 20 Jahren betrug  ca. 18 %

Die Daten wurden am 03.04.2017 aus dem zentralen Integrationssystem EWOIS neu ermittelt und basieren auf dem von der zuständigen Meldebehörde gepflegten Datenbestand. Alle Angaben ohne Gewähr, Irrtümer und Fehler vorbehalten.

 

Es sind 18 Gewerbebetriebe und Andere Betriebe ansässig, bei denen es sich ausschlißlich um Familien- und Kleinbetriebe handelt, so daß die meisten Erwerbstätigen ihren Arbeitsplatz außerhalb von Ginsweiler haben, manche sogar über 50 km. Verkehrsanlagen:  Ginsweiler befindert sich auf der L 382 und 385 und der K 40, durch das neue ÖPNV - Konzept besteht eine sehr gute Verbindung nach Kaiserslautern und Lauterecken mit Anbindung an die übrigen Verkehrsverbunde, wie z.B: Anbindung nach Kusel oder Meisenheim.  

 

Versorgungseinrichtungen:

 

  • Wasserversorgung: Anschluss Westpfalzverband
  • Abwasser: Abwasserverband unterers Glantal
  • Abfallentsorgung: Kreis
  • Kindergarten: seit 2003 in Odenbach
  • Realschule Plus: Lauterecken/Wolfstein
  • Höhere Schulen: Lauterecken und Meisenheim

Folgende Satzungen wurden von der Gemeinde erlassen:

  • Erschließungsbeitragssatz
  • Friedhofsgebührensatzung
  • Friedhofssatzung wird zur zeit neu erstellt
  • Hauptsatzung
  • Hundesteuersatzung
  • Straßenreinigungssatzung
  • Satzung über Erhebung der Beiträge für öffentliche Verkehrsanlagen
  • Wegebeitragssatzung
  • Wegenutzungsatzung

 

Sonstige Daten und Wichtiges aus unserer Gemeinde:

Am Wettbewerb "Unser Dorf soll schöner werden - Unser Dorf hat Zukunft" nahm die Gemeinde in den Jahren mit folgenden Platzierungen teil:

  • 1974:         2. Platz
  • 1975:         4. Platz
  • 1982:         1. Platz und somit Kreissieger und 5.- 8. Platz im Bezirksentscheid
  • 1983:         6. Platz in der Sonderklasse
  • 1995:        10. Platz   in der Hauptklasse
  • 1996:          3. Platz und Ehrenurkunde Bezirksentscheid
  • 1998:          3. Platz Sonderklasse   
  • 2001:          2. Platz Sonderklasse Kreisebene und 7. Platz Gebietsebene
  • 2003:          3. Platz Sonderklasse Kreisebene
  • 2006:           2. Platz  Sonderklasse Kreisebene

 

 

Geschichte und Entstehung

Die Gemeinde Ginsweiler besitzt seit dem 13.12.1978 (1) ein eigenes Wappen.
Beschreibung:
Der gespaltene Schild ist rechts zwölffach von Silber und Blau unterteilt und zeigt Links im schwarzen Feld einen goldenen Ginsterzweig.
Die zwölffache Teilung entspricht dem Wappen der Herren von Boxberg (2) die Farben der Grafen von Veldenz (3). Die andere Hälfte zeigt in den rheinland-pfälzischen Farben Schwarz und Gelb einen Ginsterzweig als entsprechendes Symbol des Ortsnamens.
Am 29.Januar 1379 werden drei Siedlungen, Ginsweiler (zu dieser Zeit noch Gundeswilr genannt), Adenbach und Mannweiler (Mannwilr) in einem Lehenbrief vom Grafen von Veldenz zum ersten mal erwähnt, ob es sich hierbei um Gutshöfe aus römischer Zeit oder Neugründungen aus germanischer Zeit handelte ist schwer zu sagen.
Namensgebung der Siedlung Ginsweiler: Der Ortsnamen - Typ "weiler" hat sich vom Westen her im Rahmen des fränkischen Reiches entfaltet. Der meist genitivische Vorname des Siedlers wurde mit "villare" (Siedlung) verbunden. Der Siedlungsname "Gundizo - villare" entwickelte sich weiter zu "Gundeswilr" (1379), "Gintzweiler" (1585) zu Ginsweiler (1875).

 

(1) Die Bezirksregierung Rheinhessen - Pfalz in Neustadt an der Weinstraße erteilte am 13.12.1978 die staatsaufsichtliche Genehmigung. Den Enwurf fertigte Herr Becker aus Malberg.

 

(2) Krafto von Boxberg (1220 - 1268) der Adelheid von Veldenz geheiratet hatte, eine Schwester des Grafen Gerlach V., Graf von Veldenz, war nur kurze Zeit Besitzer des Naumburger Hofes (Niwenburc genannt). Acta academiae Theodoro - Palatinae, Mannhemii 1766 - 1794, Band II, S. 285 - 286 und Carl Pöhlmann: Regesten der Lehensurkunden der Grafen von Veldenz, Speyer 1928, Stammbaum der Grafen von Veldenz. (3) Carl Pöhlmann: die Grafen von Veldenz, Heimatblätter für den Kreis Meisenheim und das untere Glantal, Jgg. 1921/22 Nr. 7,9 und 10. 

 

 

 

Die territoriale Entwicklung in Ginsweiler und Umgebung

  • -27 v. Cr Die Volksgruppen der treverischen Kelten bewohnt unseren Raum
  •  27 v. Cr. - 451 Zugehörigkeit zum Römischen Reich, Provinz "Germania superior"
  • 451 n. Cr. Endgültiger Abzug der Römer
  • 375 - 496 Eindringen der Alemannen in die linksrheinischen Gebiete
  • 496 Landnahme durch die Franken vom Rhein her aufwärts
  • um 600 Schenkung der Grundherrschaft St. Medard aus Königsgut an das Bistum Verdun
  • 843 Teilung des fränkischen Reiches, Vertrag von Verdun. Ludwig der Deutsche erhält das Ostfrankreich
  • etwa 750 - 1140 Zugehörigkeit zum Nahegau
  • etwa 1140 - 1444 Grafschaft Veldenz
  • 1327 Verkauf der Grundherrschaft St. Medard an die Grafen von Veldenz
  • 1444 - 1798 Herzogtum Pfalz - Zweibrücken
  • 1410 - 1459 Pfalzgraf Stephan von Pfalz - Simmern seit 1410 Mitregent in der Grafschaft Veldenz
  • 1459 - 1489 Herzog Ludwig I. von Pfalz - Zweibrücken
  • 1489 - 1514 Herzog Alexander von Pfalz - Zweibrücken
  • 1514 - 1532 Herzog Ludwig II. von Pfalz - Zwiebrücken (verst. 03.12.1532)
  • 1532 - 1544 Vormundschaft unter Pfalzgraf Ruprecht (Bruder Ludwig II)
  • 1544 - 1569 Herzog Wolfgang
  • 1569 - 1604 Herzog Johann I.
  • 1604 Vormundschaft durch Friedrich IV. von Kurpfalz
  • 1604 - 1635 Herzog Johann II. (Gemahlin: Luisa Juliana von der Pfalz)
  • 1635 - 1640 Vormundschaft regierung durch Herzoginwitwe Luisa Juliana
  • 1640 - 1661 Herzog Friedrich
  • 1661 - 1681 Herzog Friedrich Ludwig, Landsberger Linie
  • 1681 - 1697 Französische Saarprovinz
  • 1681 - 1718 Zugehörigkeit zum Königreich Schweden
  • 1681 - 1692 Christian II. - Linie Birkenfeld - Bischweiler
  • 1691 - 1697 König Karl XI. von Schweden - Linie Kleeburg, Königl. schwedische Administration
  • 1697 - 1718 König Karl XII. von Schweden
  • 1692 - 1697 Charlotte Friedericke, Wwe. des Erzrpinzen Wilhelm Ludwig
  • 1697 - 1707 Graf Gabriel Oxenstierna (verst. 25.02.1707)
  • 1707 - 1710 Christian Nikolaus von Greyffencrantz
  • 1710 - 1718 Graf Hennings von Strahlenheim
  • 09.08.1718 - 11.12.1718 Graf Stanislaus Poniatowski
  • 1718 - 1731 Herzog Gustaf Samuel Leopold - Kleeburger Linie (verst.17.09.1731)
  • 1731 - 1733 Sequestration durch Kurmainz und Hessen - Darmstadt
  • 1733 - 1735 Herzog Christian III. - Linie Birkenfeld - Bischweiler
  • 1735 - 1740 Vormundschaftsregierung durch Herzoginwitwe Caroline
  • 1740 - 1775 Herzog Christian IV.
  • 1775 - 1795 Herzog Karl II. Christian - Linie Pfalz - Neuburg - Sulzbach
  • 1795 - 1797 Maximilian Joseph späterer König von Bayern – Linie Wittelsbach
  • 1797 Friede von Campo Formio, Abtretung des linken Rheinufers an Frankreich
  • 1797 - 1814 Zugehörigkeit zum französischen Staatsverband, Depardement Donnersberg, Kanton Lauterecken, Mairie Odenbach
  • 1814 - 1816 Militärverwaltung der Alliierten (Österreich, Preußen, Rußland) K.u.K. österreichische und kgl. bairische Landesadministrationskommision mit Sitz in Kreuznach, später Worms
  • 01.05.1816 - 1918 Königreich Bayern - Landeskommissariat und Bezirksamt Kusel
  • 1918 - 1934 Freistaat Bayern (Republik)
  • 08. April 1934 Gau Saarpfalz
  • 11. März 1941 Gau Westmark - Reichsstaathalter der Westmark, Regierungssitz in Saarbrücken
  • 19. März 1945 Amerikanische Panzerfahrzeuge in Odenbach, zuerst amerikanische, dann französische Besatzung
  • 10. Mai 1945 Provinzialregierung Saar - Pfalz und Rheinhessen, französische Besatzungszone
  • 31. Juli 1945 Oberregierungspräsidium Pfalz – Rheinhessen
  • 18. Mai 1947 Land Rheinland - Pfalz wird gegründet 1970 Ablösung der Bürgermeisterei Odenbach, Bildung der Verbandsgemeinde Lauterecken

 

 

Das kulturelle Leben in Ginsweiler

Wussten Sie eigentlich das Ginsweiler ausser seinen immer noch "aktiven" Vereinen auch einen Gesangverein und einen Radfahrerverein hatte.

 

Der Gesangverein hatte sein entstehen dem ehemaligen Lehrer Wilhelm Jakob Hönes, der von 1851 bis 1896 hier als Schullehrer tätig war, zu verdanken. Gegründet wurde der Gesangverein aber erst Jahre später, nachdem Herr Hönes erkrankte und nichtmehr tätig sein konnte. Übernommen hatte sein Amt damals 1896 der Lehrer Herrmann Albert, dieser knüpfte dort an wo sein Kollege Hönes aufgehört hatte. Am 19. Januar 1897 war es dann soweit, ein Gesangverein wurde gegründet, leider aber ohne die Instrumentalmusiker, die gingen ihre eigenen Wege. Es folgten viele Jahre und Jahrzehnte, bis man 1972 das 75. Jubiläum feierte. Unmittelbar nach dem Jubiläum löste sich der Chor auf. Die Gründen dafür sind in den Zeitverhältnissen zu suchen. Der Hauptkader des Chores war veraltet, jüngere blieben aus, 1970 wurde die Volksschule geschlossen und somit war kein Lehrer mehr bereit dieses Amt weiter zuführen, oder zogen fort. Der letzte Dirigend Riemenschnitter Jakob schied aus Altersgründen aus, ein Nachfolger wurde nicht gefunden - und - und- und. Die Dirigenden des Vereins waren:

 

1897 - 1904 Herrmann Albert, Volksschullehrer

1905 - 1907 Karl Bender, Volksschullehrer

1908 - 1922 Wilhelm Weitzel, Volksschullehrer

1922 - 1929 Otto Maurer, Land- und Gastwirt

1929 - 1939 Adalbert Prielmaier, Volksschullehrer

1950 - 1953 Georg Hanf, Volksschullehrer

 

Danach folgten noch Manfred Schick aus Odenbach und Fritz Beimbauer, Jakob Riemenschnitter aus Reipoltskirchen war dann bis zur Auflösung des Vereins (1970)Vorsitzender. Der Kassenbestand des Vereins wurde der Gemeinde Ginsweiler zum Bau eines Ehrenmales für die Gefallenen der beiden Weltkriege zur verfügung gestellt.

 

Der Radfahrerverein "Adler Ginsweiler"

Gegründet wurde der Radfahrerverein "Adler" im Jahre 1922. Mit großem Interesse und viel Begeisterung schlossen sich die Jugendlichen diesem Kusntsportverein an. Kunstfahren und Radrennen standen im Vordergrund. Die Vereinsfeste der Nachbarvereine wurden besucht und an deren örtlichen Umzügen und Wettkämpfen teilgenommen. Im Mai 1928 wurde unter Beteiligung der Nachbarvereine ein großes Radfahrerfest in Ginsweiler veranstaltet. Das Festzelt stand auf einem Wiesengelände in der Gewanne "Neuwies". In den Wintermonaten wurden Theater- und Unetrhaltungsabende veranstaltet. Im Dezember 1933 musste der Verein in den Deutschen Sportbund überführt werden und ging im Sportverein Ginsweiler auf. Der vorhandene Kassenbestand wurde dem Sportverein übergeben. Während seines 11 jährigen Bestehens fungierte Herr Karl Schlemmer als 1. Vorsitzender. Wäre es nicht schön Heute auch mal wieder im eigenen Ort zu einem Sänger- oder Radfahrerfest zu gehen, oder diesen beim Umzug durch den Ort zu zuschauen, naja die jenigen die es erlebt haben werden wissen wie schön die "Gute Alte Zeit" war.

 

 

Hier Bilder aus dem Jahre 1928, Umzug zum Radfahrerfest. Bitte die Qualität der Bilder zu entschuldigen, es handelt sich hier um Original Bilder, diese wurden uns von Bürgern aus Ginsweiler zur Verfügung gestellt.

 

 

Aktivitäten und Sonstiges

Hier ein paar Bilder über die verschiedenen Einsätze die übers Jahr verteilt stattfinden.

Hier sehen Sie eines von vier Begrüßungsschilder aus Holz mit dem Ginsweilerer Wappen. 
Diese Schilder wurden in Eigenleistung der Gemeinde hergestellt. Erwin Engel erledigte die Schnitzarbeiten, Pirmin Fritz die restlichen Holzarbeiten, Dietmar Simon die Dacharbeiten und die Rentner die Aushub- und restlichen Arbeiten. Somit konnten auch einige Euros gespart werden